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Definition

Was sind Assets?

Der Begriff Asset hat in der deutschen Übersetzung verschiedene Bedeutungen und steht in der Wirtschaft für Vermögen, Anlagevermögen oder Kapitalanlagen, aber auch Immobilien und Güter sowie Kompetenzen und Vermögensgegenstände. Insgesamt handelt es sich also um positiv verwendbare Ressourcen und Möglichkeiten von Unternehmen und Unternehmer:innen.

Bei Assets kann es sich darüber hinaus um Medieninhalte, Informationen und Daten oder Kunstwerke handeln. Assets sind aber auch persönliche Kompetenzen und Fähigkeiten, die wirtschaftlich genutzt werden können. An der Börse und im Fondsmanagement steht der Begriff Asset für Fondsvermögen, Aktien und Kapitalanlagen.

Was ist Asset Management?

Am bekanntesten im Zusammenhang mit „Asset“ ist der Begriff Asset Management: Hier handelt es sich vereinfacht gesagt um Vermögensverwaltung. Dabei betreuen Vermögensverwalter:innen in Form einer Dienstleistung – also als Finanzdienstleister:innen – Anlagevermögen jeder Art. Gefragt sind dabei nicht nur beratende Tätigkeiten, sondern ebenso wichtige Entscheidungen für Investitionen und jede Form von Verfügungen über Vermögenswerte sowie langfristige Anlagestrategien. Asset Management ist somit eine komplexe Dienstleistung für Investor:innen verschiedener Arten. Zu unterscheiden ist dabei die Investition in liquide Anlageklassen bzw. Assetklassen wie zum Beispiel Aktien und illiquide Anlageklassen bzw. Assetklassen wie Fonds.

Asset Management richtet sich an private und institutionelle Investor:innen:

Institutionelle Investor:innen

Bei institutionellen Investor:innen handelt es sich um Institutionen wie große Versicherungen oder Vermögensverwaltungen, die aufgrund der teilweise erheblichen Investitionsvolumina den Finanzmarkt beeinflussen können. Insbesondere große Kreditinstitutionen, Pensionskassen und öffentliche Versorgungswerke investieren als juristische Personen fremde Gelder und sind daher auf ein versiertes Asset Management angewiesen.

Private Investor:innen

Private Investor:innen sind natürliche Personen, die ihr Vermögen aufgrund der Beratung von Asset Managern in möglichst sichere Finanzprodukte investieren wollen. Als sogenannte Retail-Anleger:innen oder auch Privatanleger:innen genießen sie besonderen gesetzlichen Schutz. Asset Manager:innen und Vermögensverwalter:innen sind gesetzlich verpflichtet jeden Schritt der Beratung zu dokumentieren, umfassend zu beraten und insbesondere auf mögliche Risiken hinzuweisen.

Assetverwaltung: Arten und Möglichkeiten

Asset Management kennt verschiedene Lösungen, die auf softwarebasierten Produkten aufbauen. Dabei handelt es sich um das sogenannte Digital Asset Management (DAM). Investor:innen haben bei der Verwaltung ihrer Portfolios und der Strukturierung von Anlagen die Wahl zwischen Insourcing und Outsourcing.

Beim Insourcing erwerben Anleger:innen, Manager:innen und Investor:innen softwarebasierte Produkte zur eigenen Anwendung. Dabei steht am Markt eine breite Palette von IT-Produkten und hoch spezialisierter Software zur Verfügung. Die Analyse und Verwaltung von Vermögenswerten und Geld ist mit solchen digitalen Managementlösungen erheblich erleichtert. Der eigene Erwerb solcher Lösungen setzt allerdings auch regelmäßige Fortbildungen und Produktschulungen voraus – somit ist der bzw. die Investor:in oder Manager:in mit der Zeit in der Lage, alle Marktentwicklungen im Blick zu behalten und selbstständig zu verwalten. Das Insourcing bindet also interne Kapazitäten sowie personelle Ressourcen und erfordert häufig die Kombination diverser IT-Produkte.

Eine weitere Möglichkeit ist das Outsourcing. Hier übernehmen Dienstleister:innen oder Asset Services das IT-Management. Voraussetzung dabei: Dienstleister:innen können auf die jeweiligen Daten des Unternehmens zugreifen und in die eigenen Systeme einspielen. Für die Kund:innen ist dies oft die komfortablere und damit häufig auch kostengünstigere Möglichkeit, Auswertungen, Analysen, Berichte und Workflows zu nutzen. Dabei spielen sogenannte State-of-the-art Lösungen eine zentrale Rolle, die dann an die jeweiligen Bedürfnisse der Anleger angepasst werden.

Fixed Assets: Beispiele für Anlagevermögen

Fixed Assets – auf Deutsch: Anlagevermögen – sind allgemein Gegenstände, von denen erwartet wird, dass sie der einkaufenden Organisation für mehr als eine Berichtsperiode einen Nutzen bringen. Im Rechnungswesen ist damit der Teil gemeint, der auf der Aktivseite einer Bilanz steht und dauerhaft dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens dient. Anlagevermögen sichern den Betriebszweck (§247 II Handelsgesetzbuch) und sind mit dem zur Verfügung stehenden Kapital des Betriebes verbunden.

Man unterscheidet in immaterielle Vermögensgegenstände, wie z.B. Konzessionen, Firmenwerte und Finanzanlagen, Beteiligungen und Wertpapiere oder geleistete Anzahlungen, und materielle, wie z.B. Sachanlagen, Grundstücke und Bauten, technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Damit sind volkswirtschaftlich umfassen Fixed Assets den Wert aller über ein Jahr hinweg produzierten Vermögensgüter.

Info

Das Anlagevermögen wird in Anlagekonten erfasst

Für Unternehmen ist es essentiell den Bestand ihrer Anlagevermögen im Blick zu behalten. Zu diesem Zweck werden die Gegenstände in Anlagekonten erfasst, die aus Buchhaltungszwecken in Unterkonten aufgeteilt werden.

Wird Anlagevermögen erworben, wird dieses auf einem Anlagekonto erfasst. Für Buchhaltungszwecke werden diese Artikel je nach ihren Eigenschaften in mehrere Konten aufgeteilt. Die Erfassung ist besonders einfach mit einer entsprechenden Buchhaltungssoftware.

Beispiele für Fixed Asset-Konten:

  • Gebäude und alle Einrichtungen bzw. Mobiliargegenstände, die sich im Besitz des Unternehmens befinden.
  • Computerausrüstungen wie Server, Desktop-Computer und Laptops.
  • Computer-Software – hier nur die teuersten Softwaretypen; alle anderen werden nach Aufwand verbucht.
  • Im Bau befindliche Anlagen. Dies ist ein Sammelkonto, auf dem die Kosten für den Bau erfasst werden. Sobald ein Vermögenswert (in der Regel ein Gebäude) fertiggestellt ist, wird der Saldo auf das entsprechende Anlagenkonto übertragen.
  • Immaterielle Vermögenswerte. Beinhaltet alle immateriellen Vermögenswerte, wie z. B. die Kosten für Patente, Funklizenzen und Urheberrechte.
  • Grundstücke – auch deren Anschaffungskosten.
  • Einbauten in gemieteten Räumen sowie die Kosten für die Renovierung von gemieteten Räumen.
  • Maschinen – in der Regel Produktionsmaschinen.
  • Büroausstattung. Beinhaltet Kopierer und ähnliche Verwaltungsgeräte, aber keine Computer (für die es ein separates Konto gibt ➔ siehe oben).
  • Fahrzeuge aller Art – Firmenwagen, Lastwagen und spezielle Transportgeräte wie Gabelstapler.

Diese Konten des Anlagevermögens werden in der Regel in einer einzigen Position zusammengefasst, wenn sie in der Bilanz ausgewiesen werden. Dieser Posten des Anlagevermögens wird mit einem Gegenkonto für kumulierte Abschreibungen kombiniert, um den Nettobetrag des Anlagevermögens in den Büchern des berichtenden Unternehmens zu ermitteln.

Assetklassen: Der Mix macht’s!

Jeder Mensch hat in Bezug auf sein Vermögen und die Verwaltung seines Geldes eigene Bedürfnisse und Vorstellungen. Faktoren wie Sicherheit versus Risiko, langfristige und kurzfristige Anlagen oder materielle bzw. immaterielle Werte spielen eine wichtige Rolle. Daher unterscheidet man insgesamt sechs sogenannte Assetklassen:

Auf der einen Seite stehen:

  • Aktien
  • Liquidität
  • Anleihen

Auf der anderen Seite stehen:

  • Immobilien
  • Rohstoffe
  • Sammlerstücke

Assetklassen haben somit verschiedene Eigenschaften und reichen von gleichmäßig bis volatil, von kurzfristig bis langfristig.

Es gibt drei Hauptanlageklassen:

  • Aktien, also Anteile an Unternehmen
  • Verzinste Anlagen wie Renten oder Anleihen
  • Immobilien, zum Beispiel über Immobilienfonds

Darüber hinaus gibt es Anlageklassen wie Liquidität, Rohstoffe oder Gegenstände mit Sammlerwert.

Die Regel: Für den Vermögensaufbau und die Vermögensanlagen ist es wichtig, die für sich richtigen Assetklassen zu identifizieren und diese entsprechend zu mischen. Das heißt: Für jede:n Anleger:in eignet sich ein anderer Mix. Je nach den persönlichen Vorstellungen von Risiko und Chancen passen die jeweiligen Anlageklassen. Die Aufteilung auf verschiedene Anlageklassen nennt man Asset-Allokation.

Aktien
Verbriefte Eigentumsanteile an Unternehmen. Der Käufer wird also Miteigentümer des Unternehmens. Dazu gehören auch dessen Sachwerte wie Fabriken, Maschinen, Produktionshallen oder Immobilien.
Liquidität
Der Geldmarkt ist die wahrscheinlich risikoärmste Assetklasse. Dazu zählen Tagesgeldkonten, Festgeldkonten oder Geldmarktfonds.
Anleihen
Dabei handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere. Unternehmen oder Staaten geben diese Anleihen aus und beschaffen sich so Kapital – ähnlich wie bei Krediten. Das heißt, sie kaufen mit Ihrem Kapital eine Forderung gegenüber dem Schuldner. Dieser muss das Kapital zuzüglich Zinsen zurückzahlen.
Immobilien
„Betongold“ gehört zur beliebtesten Anlageform. Allerdings bindet diese Anlage Kapital und birgt Klumpenrisiko. Zudem kann der Wert eines Hauses auch wieder sinken.
Rohstoffe
Das sind zumeist Gold, Silber, Öl, Kohle, Holz oder Kaffee. An Rohstoffanlagen können sich Privatanleger häufig nur über Umwege beteiligen. Achtung: In Rohstoffe zu investieren ist nicht ungefährlich, da es unterschiedliche Preisfaktoren gibt. Bei jedem Rohstoff gibt es jeweils andere Faktoren, die den Preis beeinflussen können.
Sammlerstücke
Oldtimer, Schmuck, Möbel, Designgegenstände, Rotwein oder Kunstwerke: Sammlerstücke können in der Vermögensstruktur Sinn machen. Doch das Risiko einer möglichen Wertentwicklung tragen Anleger komplett selbst. Auch gibt es dazu keine verlässlichen Renditedaten.

Digitale Assets und Kryptoassets: Der Weg in die Zukunft

Der Begriff digitales Asset umfasst im Grunde jede computergestützte Datei, die in irgendeiner Form Nutzungsrechte beinhaltet. Dabei müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die als digitales Asset bezeichnete Datei muss digital sein.
  • Es müssen geltende Nutzungsrechte existieren.

Das einfache Herunterladen von Bildmaterial zum Beispiel stellt noch kein digitales Asset für den Betrieb dar. Erst die Gesamtheit von digitaler Datei und Erwerb der Nutzungsrechte bildet ein echtes digitales Asset für ein Unternehmen.

Info

Beispiele für digitale Assets

  • Bildformate wie zum Beispiel GIF, JPEG, PNG und JPG.
  • AVI-Dateien, also Video-Dateiformate wie zum Beispiel MOV, MPEG und MP4.
  • PowerPoint-Dateien, Rich Media-Dateitypen Präsentationsdateien, wie zum Beispiel PPT.
  • DOC- und DOCX Dateien, also Dokument-Dateitypen.

Digitale Assets bleiben als Güter dem betrieblichen System auch erhalten, wenn sie an einem externen Offline-Speicherort wie zum Beispiel einer mobilen Festplatte, einem USB-Stick oder einem anderen Speicher oder Computer abgelegt werden. Bei der Definition digitaler Assets und der immer weiter fortschreitenden technischen Entwicklung von Speichermedien ist es ratsam, hier immer wieder klare Abgrenzungskriterien zu entwickeln. Insgesamt ist das Digital Asset Management (DAM) sicher ein optimaler Weg in die Zukunft.

Kryptoassets und ihr Wert

Für viele Anleger:innen sind Blockchain und Krypto Assets noch ein unbekanntes Terrain, doch das Thema der virtuellen Vermögenswerte hat die Finanzwelt bereits fest im Griff. Der Vorteil: Auf Grundlage einer Blockchain können diese Werte innerhalb von kürzester Zeit ebenso kostengünstig, schnell und sicher über das Internet übertragen werden wie jede andere Form virtueller Information, Bestellung oder Meinung. Anhand von sogenannten Tokens, also digitale Wertmarken mit einem individuell erkennbaren Inhaber, werden Kryptowährungen gehandelt. Ein solcher Token ist zum Beispiel der bekannte Bitcoin. Kryptowährungen, oder auch Cryptocurrencies genannt, haben keinen intrinsischen Eigenwert, sondern sind eher ein universelles Tauschmittel. Ein Token kann aber durchaus einen realen Wert haben, zum Beispiel als Abbild für Eigentum, Forderungen, Vermögensgegenstände oder sonstige Geldwerte.

Blockchain und Kryptowährungen haben für die Entwicklung des Begriffs Krypto-Asset gesorgt, der genau genommen zu den digitalen Assets zählt. Zugleich stellen Krypto-Assets den Oberbegriff für die folgenden vier Typen dar:

  • Kryptowährungen (Bitcoin, Litecoin, Monero)
  • Plattform-basierte Token (Ethereum, NEO, EOS)
  • Utility Token (OmiseGO, Dent)
  • Transaktionstoken (Ripple, Stellar)

So reizvoll und auch lohnend der Handel mit Kryptoassets sein mag – es gibt auch einiges zu beachten. Anleger:innen sind gut beraten, wenn sie sich mit den steuerlichen Aspekten dieser Anlagewerte auseinandersetzen. Aber auch der rechtliche Rahmen für Kryptoassets ist in vielen EU-Ländern noch von Unsicherheit geprägt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – kurz BaFin – vereinigt die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister:innen, Versicherer:innen und den Wertpapierhandel. Als zuständige Behörde in Deutschland stuft sie Currency-Tokens als Finanzinstrumente im Sinne des Kreditwesengesetzes ein. Allerdings können – abhängig von der jeweiligen Konzeption – Tokens auch Wertpapiere oder Vermögensanlagen sein. Ratsam ist daher immer eine individuelle Prüfung, ob eine aufsichtsrechtliche Erlaubnis erforderlich ist. Dies gilt jeweils für Finanzkommissionsgeschäfte, Anlageberatung oder -vermittlung, Eigenhandel oder Eigengeschäfte sowie für den Betrieb eines multilateralen Handelssystems im Inland.

Info

Kryptoassets als neuer Finanzmarkt

Mit Kryptoassets ist bis heute ein neuer Finanzmarkt entstanden. Immerhin kursieren mittlerweile über 1.000 handelbare Tokens und eine Kapitalisierung von mehreren hundert Milliarden Euro überzeugt auch die kritischen Beobachter:innen.

Der Asset Deal: Definition und Schritte

Im Unterschied zu dem klassischen Share Deal ist der Asset Deal praktisch kein Unternehmensverkauf, stattdessen veräußert ein Unternehmen hier alle Vermögenswerte. Es verkauft also sein Vermögen: Alle Wirtschaftsgüter, das schließt Arbeits-, Vertrags- und andere Rechtsverhältnisse ein.

Da alle Vermögenswerte des Unternehmens einzeln erfasst werden müssen, ist das Vertragswerk eines Asset Deals durchaus komplex. Zur Erfassung der Vermögenswerte gehört die Bezeichnung von immateriellen Wirtschaftsgütern sowie von bilanzierten Wirtschaftsgütern.

Asset Deal
Share Deal
  • Investor:innen können sich aussuchen, welche Vermögenswerte sie kaufen.
  • Aufwendige Umsetzung, da alle Werte einzeln erfasst werden müssen.
  • Ist oft das Mittel der Wahl bei Insolvenzen, da Vermögensgegenstände ohne Schulden übernommen werden.
  • Der Käufer oder die Käuferin haftet für Verbindlichkeiten und übernimmt alle Schulden.
  • Deutlich einfachere Umsetzung, da nur die Anteile übertragen werden.
Info

Beispiel für einen Asset Deal

Ein:e Unternehmer:in kauft eine GmbH von deren alleinigen Gesellschafter:in im Rahmen eines Asset Deals. Zur Ermittlung des Kaufpreises werden alle Wirtschaftsgüter des Unternehmens nach dem Verkehrswert ermittelt. Der Unternehmer oder die Unternehmerin muss darüber hinaus für die Bestandskund:innen der GmbH einen Kaufpreis zahlen. Da er nur die Vermögenswerte der GmbH erwirbt, muss er zur Fortführung der Geschäfte selbst eine GmbH gründen. Der Vorteil: Durch den Asset Deal erwirbt er alle Produktionsmaschinen, Fahrzeuge und den Kundenstamm. Die gegen die GmbH gerichteten Forderungen und Ausfallrisiken allerdings verbleiben dort. Dies gilt ebenfalls für Verbindlichkeiten und Haftungsrisiken.

Wenn der Kaufpreis zum Beispiel 500.000 Euro beträgt, kann der oder die Unternehmer:in bzw. die von ihm neu gegründete GmbH diesen durch eine Abschreibung steuerlich komplett geltend machen. Geht man vereinfacht von einer Nutzungsdauer von zehn Jahren und einem Steuersatz von 30 % aus, ergibt sich eine Steuerersparnis der neu gegründeten GmbH von 15.000 Euro pro Jahr. Somit ist ein Asset Deal aus der steuerlichen Perspektive eines Käufer:s oder einer Käuferin interessant. Darüber hinaus ist der Vorteil gegenüber dem Share Deal natürlich das weitgehend minimierte Risiko der Übernahme von verdeckten Verbindlichkeiten.

Zusammenfassung

Asset zusammengefasst

  • Asset bezeichnet Vermögenswerte und Anlagen sowie Wirtschaftsgüter. Hierzu zählen auch Aktien und Anleihen, Devisen, Immobilien sowie Sachwerte. Wichtig: jeder Wert muss sich im Eigentum einer Person oder eines Unternehmens befinden, mit Geld bewertbar und auch verfügbar sein.
  • Asset Management ist eine Form der professionellen Vermögensverwaltung sowie Anlagebetreuung. Dabei handelt es sich zumeist um ein Unternehmen, welches die Verwaltung von Vermögen zum Geschäftszweck hat. Asset Manager strukturieren Vermögenswerte und investieren diese möglichst gewinnbringend in die Wirtschaft und Finanzwirtschaft.
  • Als Anlageuniversum werden alle Finanzprodukte bezeichnet, in die Anleger und Investoren, bzw. Unternehmen ihr Kapital investieren können. Die sechs sogenannten Assetklassen (dt. Anlageklassen) gliedern das Anlageuniversum hinsichtlich Investitionshorizont und -höhe sowie Risiko-Rendite-Verhältnis: Aktien, Liquidität, Anleihen sowie Immobilien, Rohstoffe und Sammlerstücke.
  • Asset Allocation bzw. Vermögensallokation oder Vermögensaufteilung bezeichnet die Verteilung von Kapital auf die sechs verschiedenen Anlageklassen. Asset Allocation dient der Vermögensstrukturierung und der Risikostreuung.
  • Fixed Assets (dt. Anlagevermögen) sind die Vermögensteile eines Unternehmens, die dauerhaft dem Geschäftszweck dienen und für mindestens mehr als ein Jahr in dem Unternehmen verbleiben.
  • Ein Asset Deal ist – im Gegensatz zu einem Share Deal – eine Form des Unternehmensverkaufs, bei dem Gegenstände oder Rechte einzeln erworben und übertragen werden.
  • Digital Assets sind jede Form von computergestützten Dateien, für die Nutzungsrechte bestehen. Als Digital Asset Management (DAM) bezeichnet man die professionelle Verwaltung und Speicherung von virtuellen Daten und Nutzungsrechten.