Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am
30.1.2026
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Definition
Definition: Wann spricht man von einer Website?
Bei einer Website handelt es sich um eine Vielzahl von Webseiten, die eng miteinander verbunden sind. Sie teilen sich deshalb einen Domain-Namen und beginnen alle mit der gleichen URL (Uniform Resource Locator), die deine Adresse im Web darstellt. Eine Website dient dazu, dich als Dienstleisterin oder Hersteller mit all deinen Produkten und Angeboten öffentlich zu präsentieren. Mit einer gut gestalteten Website steht dir ein wichtiges Aushängeschild zur Verfügung, mit dessen Hilfe du professionell und authentisch wirkst. Denn du hast es mit deinem Internetauftritt selbst in der Hand, auf welche Weise du für sich und dein Geschäftsmodell werben möchtest. Mit ein wenig Anleitung kannst du leicht eine Internetseite erstellen, die, ähnlich einem Schaufenster, Werbezwecke erfüllt.
Was muss ich vor dem Erstellen einer Website beachten?
Vor dem Erstellen einer Website solltest du dir darüber im Klaren sein, welche Art von Homepage du gerne erstellen möchtestt. Deine Entscheidung ist von deinem Unternehmen, dem verfügbaren Budget, deiner Zielgruppe beziehungsweise Branche sowie deinen angebotenen Dienstleistungen oder Produkten – Stichwort: Online-Shop – abhängig.
Für einen Handwerksbetrieb genügt vielleicht eine einseitige Homepage als Web-Visitenkarte, die potenzielle Kunden über das Angebot informiert oder Infos zur Kontaktaufnahme bietet. Möglicherweise lässt das Budget zu Beginn sowieso nicht mehr zu. Arbeitest du allerdings in der IT- oder Grafikbranche, dann sollte deine Homepage – wie die Website fälschlicherweise oft genannt wird - sicherlich komplexer und vielschichtiger angelegt sein und einen guten Einblick in bisherige Arbeiten und Projekte bieten.
Vertreibst du deine Produkte online? Dann kommst du um die Integration eines professionellen Online-Shops nicht herum.
Die unterschiedlichen Arten von Internetpräsenzen
1. Homepage oder Web-Visitenkarte
Die einfache Homepage oder Web-Visitenkarte besteht in der Regel nur aus einer Seite. Aus diesem Grund spricht man auch oft von sogenannten Onepagern (Einseitern). Auf dieser einzigen Seite sind alle wichtigen Informationen gebündelt, die du deinen Kunden bzw. deinen Lesern vermitteln möchtest. Diese Mini-Homepage beantwortet folgende Fragen deiner Klientel:
- Wer bist du?
- Welche Dienstleistungen bietest du an?
- Wie lauten deine Kontaktdaten?
Wichtig: Auch hier dürfen die Datenschutzerklärung und das Impressum nicht fehlen.
Wenn du dich für eine einfache Website entscheidest, hast du schon ein paar Unterseiten mehr, die du nutzen kannst, dein Unternehmen, dich als Person sowie dein Team vorzustellen.
Außerdem bietet deine Website Platz für:
- Referenzen
- Bildergalerien
- Kontaktformulare
- Unternehmensgeschichte
- Jobangebote
- FAQ (häufig gestellte Fragen)
- Blogbeiträge
Diese Art von Website kommt vor allem dann ins Spiel, wenn du vorhast, online Kunden zu gewinnen. Denn mit einer modernen Website wirst du online bei Google und Co. leicht gefunden und machst so potenzielle Kundschaft auf dich aufmerksam.
Die komplexere Website geht noch einen Schritt weiter als die einfache Website. Sie ist größer, besteht somit aus noch mehr Unterseiten (Landingpages) und bietet den Besuchern oft technisch fortschrittlichere Funktionen. Das sind zum Beispiel:
- Kommentarsystem
- Forum
- Mitgliederbereich
- Newsletter-Funktionen
- verschiedene Schnittstellen
- Online-Shop
Somit eignet sich die komplexere Website dann für dich, wenn du online Kunden gewinnen und gleichzeitig mit der Website Geld verdienen willst, beispielsweise mithilfe eines Online-Shops. Vor Einführung von letzterem lohnt es sich übrigens, Shopsysteme im Vergleich zu prüfen.
Der Begriff „Blog“ ist die Kurzform von „Weblog“. Weblog besteht aus den englischen Begriffen "Web" und "Log" und bedeutet so viel wie Logbuch oder Tagebuch. Ein Blog kann als Teil deiner Website integriert sein oder als eigene Website geführt werden. Blogs wollen potenziellen Kunden, die du im Rahmen deiner Zielgruppenanalyse definiert hast, in erster Linie einen Mehrwert bieten, Wissen, aber auch deine Expertise zu einem Thema vermitteln. Grundsätzlich handelt es sich bei einem Blog über eine Kommunikationsform, die auch deinen Lesern die Möglichkeit gibt, sich zu deinen Blog-Texten zu äußern. So kann schnell ein Austausch zustande kommen, was wiederum gut für dein Image ist. Somit sind Blogs machtvolle Instrumente innerhalb des Online-Marketings.
Wie erstelle ich eine Website? – Teil 1: Entscheide dich für eine Methode
Wenn du dich für eine Art der Internetpräsenz entschieden hast, ist es Zeit, an deren praktische Umsetzung zu denken. Jetzt gilt es, die Frage zu klären, wie du deine Website erstellen möchtest? Machst du lieber alles selbst oder bevorzugst du professionelle Hilfe? Es stehen dir folgende 3 Methoden zum Erstellen deiner Homepage, häufig mit Anleitung, zur Verfügung:
Der Homepage-Baukasten
Der einfachste Weg zur eigenen Website ist das Baukastensystem. Hier entscheidest du dich für ein komplettes Paket, in dem alles Wichtige, was du für die Erstellung einer Website brauchst, integriert ist:
- verschiedene Designs
- ein Editor
- Hosting
- Domain
- Support
Alles wird von deinem Anbieter verwaltet. Um komplizierte technische Aufgaben kümmert sich praktischerweise ebenfalls der Anbieter. Somit ist der Homepage-Baukasten ideal für, um eine Homepage unter Anleitung einzurichten. Mögliche Anbieter solcher Baukästen zum Website-Erstellen sind die Labels Wix, Jimdo oder Squarespace.
Vorteile von Baukastensystemen
Nachteile von Baukastensystemen
- Website lässt sich leicht bedienen
- Für Anfänger geeignet
- Technische Unterstützung inklusive
- Keine zusätzliche Software erforderlich
- Eingeschränkte Funktionen
- Bindung an einen Anbieter ohne Wechselmöglichkeit
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Das Content-Management-System (CMS)
Beim Content-Management-System wird es schon komplexer. Mit ein wenig Übung und Engagement ist ein solches heute durchaus auch für Anfänger geeignet. Es ähnelt dem Baukastensystem, ist in der Anwendung aber anspruchsvoller. Die Optik der Homepage hängt hierbei im Wesentlichen von Designvorlagen oder sogenannten „Templates“ ab, die die grobe Struktur und den Aufbau deiner Website vorgeben.
Das bekannteste Content-Management-System ist WordPress. Hier wählst du mithilfe einer Anleitung zum Erstellen deiner Website oder Homepage ein bestimmtes „Theme“ als Designvorlage aus. Danach kannst du diese installieren und anschließend die Darstellung und das Design weitgehend selbst anpassen.
Vorteile von CMS-Systemen
Nachteile von CMS-Systemen
- Unterstützung beim Seitenerstellen durch ein Tutorial
- Kaum technische Einschränkungen
- Erweiterung der Website durch Plugins
- Ideal auch für Blogseiten
- Freie Wahl des Hostings
- Wenig Support
- Möglichkeiten zur Gestaltung und für Einstellungen sind an das jeweilige Theme gebunden
- Für bestimmte Plugins entstehen Kosten
- Komplexer als Homepage-Baukasten
Website selbst programmieren
Du kannst deine Website auch selbst programmieren. Das setzt jedoch umfangreiche Programmierkenntnisse voraus und die liegen bei Unternehmern häufig nicht vor. Vielleicht hast du aber in deinem Netzwerk jemanden, der dich dabei unterstützen kann? So hast du absolute Gestaltungsfreiheit beim Erstellen der eigenen Website und kannst jederzeit Anpassungen und Veränderungen vornehmen.
Welche Vorteile hat das selbstständige Programmieren für deine eigene Webseite?
Welche Nachteile hat das selbstständige Programmieren für deine eigene Webseite?
- Unbegrenzte Möglichkeiten bei Designs, Einstellungen und Funktionen
- Günstiges Hosting
- Keinerlei Einschränkungen oder Bindung an bestimmte Anbieter
- Komplex
- Schwer einschätzbare langfristige Kosten
Teil 2: Wähle eine passende Domain
Wenn du weißt, wie du deine Website online bekommst, brauchst du nur noch eine passende Domain. Die Domain ist die Adresse, unter der deine Website im Internet zu finden sein wird. Eine reguläre Domain kostet in der Regel zwischen 8 und 15 Euro im Jahr. Dabei kommt es auf die Endung der Domain an. So ist eine Endung auf .de günstiger als .com. Wenn du dich ausschließlich an deutsche Kunden wendst, dann solltest du dich für eine .de-Domain entscheiden. Wichtig ist es, dass aus deinem Domainnamen klar wird, worum es auf deiner Website geht. Achte bei deinem gewählten Domainnamen auch darauf, dass sie keine Markenrechte verletzt.
Bei einem Baukastensystem gibt es Subdomains, die über den jeweiligen Systemanbieter laufen. Für eine private Homepage kann das schon völlig ausreichen. Möchtest du die Website allerdings für geschäftliche Zwecke nutzen, kann das schnell unprofessionell wirken.
Hier empfiehlt es sich, bei den Baukastensystemen zu einem kostenpflichtigen Tarif zu greifen, bei dem sich der Zusatzname des Anbieters in der Domain ausschalten lässt.
Info
Wie viel kostet eine Website?
Wenn für dein Business eine durchschnittliche Website mit wenigen Unterseiten genügt, kommst du mit einem DIY-Website-Baukasten für nur 9 Euro bis 20 Euro aus. Eine professionell gestaltete Website von einem Experten kostet hingegen zwischen 700 Euro und 10.000 Euro.
Teil 3: Plane die Gestaltung deiner eigenen Website
Wenn es an die Umsetzung deiner Website geht, überlege dir jetzt dein Konzept. Folgende W-Fragen helfen dabei:
- Welche Bereiche sind wichtig?
- Was sollen deine Kunden über dich erfahren?
- Wie soll deine Website optisch wirken?
- Welches Ziel verfolgst du mit deinem Webauftritt?
Wenn du Wert auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zum Beispiel bei Google legst, solltst du dir zu jeder deiner Webseiten passende Keywords überlegen, auf die du die Texte deiner Site optimierst.
Info
Die Basics einer Website
Die folgenden Seiten sollten auf keiner professionellen Website fehlen:
- Startseite
- Kontaktseite
- Über-uns-Seite
- Impressum
- Datenschutzerklärung
Teil 4: Die praktische Umsetzung
Folgende Punkte solltest du beim Erstellungsprozess beachten:
- Sortiere alle Ideen in einer Mindmap
- Überlege, welche Inhalte du für deine Website brauchst
- Wähle das für dich und dein Projekt passende Tool
- Erstelle Texte und Bilder für alle Seiten deiner Homepage
- SEO-optimiere deine Inhalte
- Lade deine Webseite beim Hosting-Anbieter hoch
- Schalte Werbung, wenn du Reichweite generieren willst
Mit der eigenen Website zum Erfolg deiner Gründung
Eine Website zu erstellen, geht nicht ohne Einsatz. Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Methode du das Projekt angehst oder ob du dir professionelle Unterstützung holst. Wer eine moderne Website haben möchte, muss Zeit investieren. Wenn du das beachtest und dich zum Beispiel mithilfe einer kostenlosen PDF-Anleitung und einer Portion Geduld dem Erstellen deiner Homepage widmest, kannst du auch ohne Vorkenntnisse einen seriösen Internetauftritt erstellen.
Tipp
Wie erstelle ich kostenlos eine Website?
Du möchtest deine Website selber programmieren. Bekannte Anbieter, wie Wix und Jimdo, bieten kostenlose Test-Tarife und günstige Einstiegsangebote an. Mach dich schlau als Netzwerker und höre dich in deiner Branche um.
Zusammenfassung
Website erstellen zusammengefasst
- Bei einer Website handelt es sich um eine Vielzahl an Webseiten, die eng miteinander verbinden sind.
- Die Website ist ein wichtiges Aushängeschild für Unternehmen.
- Bevor du eine Website erstellst, solltest du dir im Klaren sein, welche Art von Homepage du gerne erstellen möchtest.
- Eine Website kannst du entweder mithilfe eines Homepage-Baukastens oder eines CMS erstellen.
- Entscheide dich für eine passende Domain.
- Die Kosten für die Erstellung einer Website hängen davon ab, ob du diese selbst erstellen oder jemanden dafür beauftragst.
- Erstelle zunächst ein Konzept für deine Website, bevor du diese baust.